Studiengänge

Zielsetzungen

Die Absolventen des Bachelorstudiengangs in Orthoptik – Ophthalmologische-Assistenz erwerben die vom spezifischen Berufsbild des/der  OrthoptistIn – Ophthalmologischen-AssistentenIn vorgesehenen Kompetenzen (Ministerialdekret des Gesundheitsministeriums vom 14. September 1994, Nr. 400  und darauffolgende Abänderungen und Ergänzungen).
Die Studienabgänger in Orthoptik – Ophthalmologische-Assistenz üben ihre Tätigkeit in der Prävention und in der rehabilitativen Behandlung der Sehstörungen im Entwicklungsalter, im Erwachsenenalter und im Alter aus und, auf Anweisung des Arztes, behandeln die motorischen und sensorischen Sehstörungen und führen die instrumentellen-ophthalmologischen Techniken der Semiologie durch.
Der/die Orthoptist/in – Ophthalmologische-Assistent/in ist für die Organisation, die Planung und die Qualität der beruflichen Tätigkeiten verantwortlich, die zu ihrem Aufgabenbereich gehören und übt seinen Beruf in öffentlichen oder privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes aus, als Angestellter oder in freiberuflicher Tätigkeit.
Das Erreichen der beruflichen Kompetenzen wird durch eine theoretische Ausbildung und den Erwerb von Verhaltenskompetenzen, sowie durch eine angemessene praktische Ausbildung und das klinische Praktikum erfüllt. Das klinische Praktikum muss den europäischen Standards entsprechen, sowohl was die Dauer, als auch was die Typologie der geplanten und der ausgeführten Tätigkeiten betrifft.

Nach Abschluss des Studiums muss der/die Studienabgänger/in, die unverzichtbaren beruflichen Kompetenzen erworben haben, bzw.:

  • die Kenntnisse der physikalischen, biologischen, biochemischen und anatomisch-funktionellen Mechanismen, die der Sehfunktion, dem binokularen Sehvermögen und der Augenmotilität unterliegen und des dioptrischen Systems des Auges sowie auf die Art der Identifikation, der Messung und der Korrektur seiner Anomalien und die Fähigkeit, die semiologischen Maßnahmen durchzuführen, die zur Feststellung des monokularen und binokularen Sehens und zur Diagnose der motorischen Alterationen des Strabismus unerlässlich sind;
  • die Kenntnisse der Prinzipien der Funktion und der Verwendung der diagnostischen und therapeutischen Instrumente, die in der Augenheilkunde eingesetzt werden und die Fähigkeit, selbstständig auf Anweisung des Arztes, die diagnostischen Tests der ophthalmologischen Semiotik durchzuführen;
  • die Fähigkeit, auf ärztliche Anweisung, durch rehabilitative und orthoptische Methodologie die sensorischen und motorischen Auswirkungen der Anomalien des Binokular Sehens zu behandeln;
  • die Fähigkeit, bei chirurgischen und parachirurgischen Tätigkeiten, die der Arzt durchführt zu assistieren;
  • die Fähigkeit, im Bereich der Semiologie und der Rehabilitation der Sehschwäche tätig zu sein
  • die Fähigkeit, positiv mit Kindern und alten Menschen, die besonders wenig mitarbeiten, zu interagieren und mit deren Familienangehörigen;
  • die Kenntnisse der Grundlagen der Arbeitsorganisation und der Zusammenarbeit mit den anderen Gesundheitsberufen;

Die Ausbildung an der Claudiana zielt darauf ab, den Lehrplan so zu gestalten, dass die soeben genannten Prinzipien zur Geltung kommen, um einen hoch spezialisierten Beruf ausüben zu können.

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