Studiengänge

Zielsetzungen

Die Absolventen des Laureatsstudiengangs in Logopädie erwerben die vom spezifischen Berufsbild des/der Logopäden vorgesehenen Kompetenzen (Ministerialdekret des Gesundheitsministeriums vom 14. September 1994, Nr. 742 und darauffolgende Abänderungen und Ergänzungen).

Die Studienabgänger in Logopädie sind Fachkräfte im Gesundheitsdienst, laut M.D. des Gesundheitsministeriums vom 14. September 1994, Nr. 742, die ihre Tätigkeit in der Prävention und in der rehabilitativen Behandlung der Pathologien der Sprache und der Kommunikation im Entwicklungsalter, im Erwachsenenalter und im Alter ausüben.
Die Tätigkeit der Absolvent/innen in Logopädie liegt in der Erziehung und Umerziehung aller Pathologien, die Störungen der Stimme, der Wortbildung, des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs verursachen und der kommunikativen Behinderungen.

Die Logopäden/innen arbeiten in ihrem Kompetenzbereich, alleine oder auch in multidisziplinären Teams, die logopädische Bilanz zur Feststellung und zur Bewältigung des Gesundheitsbedarfs des Behinderten aus, dabei richten sie sich an die Diagnose und die ärztliche Verordnung. Außerdem führen sie selbstständig die therapeutische Tätigkeit zur funktionellen Umerziehung der kommunikativen und kognitiven Behinderungen, sowie der mündlichen Funktionen im Allgemeinen durch; dabei werden logopädische Techniken zur Habilitation und Rehabilitation der verbalen und non verbalen Kommunikation und Sprache eingesetzt. Sie bieten die Anwendung von Hilfsmitteln an, sie schulen deren Gebrauch und überprüfen die Wirksamkeit; sie führen Studien, didaktische Tätigkeiten und professionelle Beratungen in Gesundheitsdiensten durch und dort, wo ihre beruflichen Kompetenzen gefordert sind; sie überprüfen die Auswirkungen der Rehabilitationsmethodologie, die mit dem Ziel der funktionellen Wiedererlangung durchgeführt wird.