Studiengänge

Zielsetzungen

Die Studierenden erwerben an der Claudiana fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten zur eigenständigen, eigenverantwortlichen und prozessorientierten Bewältigung der fachspezifischen Aufgaben. Ziel der Ausbildung ist die Entwicklung von persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, die der Umsetzung des Betreuungs- und Beziehungsprozesses, sowie der Formulierung von kritischen Forschungsfragen und zur selbständigen Bewertung von komplexen praktischen Situationen dienen. Die Implementierung von evidenzbasiertem Handeln in fachspezifische Aufgabenbereiche ist unabdingbar.

Allgemeine Lernziele

  • die gesundheitlichen Probleme der Frau innerhalb ihres biologisch-sexuellen Zyklus analysieren, die Antworten der Gesundheitsdienste und der sozialen Dienste auf die Hauptbedürfnisse der Frau, des Neugeborenen, des Paares und der Gemeinschaft analysieren.
  • die notwendigen Kenntnisse, die für das Verständnis der biologischen Phänomene, der Hauptmechanismen der Organfunktionen und der Vorgänge in  den verschiedenen Apparate, und spezifisch die Physiologie der Humanreproduktion und der embryonalen Entwicklung, erwerben.
  • die Grundlagen, der an die verschiedenen klinischen Situationen, wie die schwangerschaftsbedingten Erkrankungen und die Erkrankungen während der  Schwangerschaft, angewandten Phänomene der Physiopathologie, auch in Bezug auf die diagnostischen Parameter zu verstehen.
  • die geburtshilflich -gynäkologischen Betreuungsbedürfnisse der Frau/des Paars/der Gemeinschaft erkennen und entsprechende spezifische Betreuungsziele nach dem Prioritätenprinzip, stecken.
  • sich die notwendigen Kenntnisse zur Erkennung von pathologisch oder potenziell pathologischen Situationen aneignen und die dementsprechend forderlichen Notfallmaßnahmen, durch die Anwendung von Hilfsmitteln, die er/sie zur Verfügung hat und für die er/sie die genügende Kompetenz erworben hat, durchführen.
  • durch die theoretische, praktische Ausbildung und durch das geführte Praktikum, Methoden und Inhalte beherrschen, die charakteristisch für den Hebammenberuf sind. Dafür wird er/sie von eigens zugeteilten Tutoren/inne innerhalb akkreditierter Strukturen des Nationalen Gesundheitssystems begleitet.
  • die Mitarbeit bei multidisziplinären Gruppenarbeiten garantieren.
  • bei berufsbezogenen Entscheidungen, auch Prinzipien der Wirtschaftlichkeit anwenden.
  • die Beherrschung von wenigstens einer europäischen Sprache zur Vermittlung von allgemeinen Informationen, im Rahmen der spezifischen Kompetenzen der Hebamme.


Die Ausbildung zielt darauf ab, den Lehrplan so zu gestalten, dass die soeben genannten Prinzipien zur Geltung kommen.