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Ernährungstherapeuten können ihren Beruf als Angestellte oder auch freiberuflich in öffentlichen und privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes ausüben: im Krankenhäuser und Sprengel, Kurkliniken, Altersheimen, spezialisierten Lebensmittelbetrieben, Catering u.v.m. Nach einem Weiterstudium können sie sich auch an Forschungsprojekten im Bereich beteiligen.
Kompetenzen und Perspektiven:
1. Verpflegung im Krankenhaus: Festlegen von Standards für die allgemeine Verpflegung im Krankenhaus und die von stationären Patienten, Überwachung des Produktionszyklus und der überprüfbaren Qualität.
2. Gemeinschaftsverpflegung: (Altersheime, Schul- und Betriebsmensen, Kindergärten, Firmen im Bereich Catering, Gaststätten...) Analoge Funktionen und Aufgaben wie unter Punkt 1, außer Zielfestlegung
3. Diätetische Beratung für stationäre Patienten (Krankenhäuser, Altersheime, Klinken, Behindertenbetreuungsstätten...)
4. Diätetische Beratung im Ambulatorium innerhalb des Krankenhauses oder Privat (letzteres ist nur möglich, wenn ein Arzt die Diagnose festgelegt hat) Die derzeit häufigsten Nachfragen beziehen sich auf Übergewicht und Adipositas, Essstörungen, chronisch-degenerative Krankheiten und sportliche Tätigkeiten im Semi- und Profibereich.
5. Beratung im Bereich von stationären oder ambulanten Patienten mit künstlicher Ernährung Positionierung von Sonden, Überwachung des Patienten, Flüssigkeitsbilanzen, Formuladiäten, Teaching....
6. Teilnahme an klinischer und angewandter Forschung im Bereich Ernährung (Voraussetzung ist eine dementsprechende Informationskompetenz und wissenschaftliches Arbeiten)
7. Teilnahme an Kampagnen im Bereich Ernährungserziehung und Prävention (Voraussetzung ist Fachwissen in den Bereichen Kommunikation, Epidemiologie, Pädagogik, Statistik, usw.)
8. Teilnahme am Prozess der Qualitätsverbesserung im Bereich Ernährung (Voraussetzung ist Fachwissen im Bereich Methodik, Qualitätssysteme, Prozessindikatoren, usw.)
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