Studiengänge

Praktikum

Im Praktikum werden die Studierenden von Tutoren/innen und Praktikumsanleitern/innen begleitet. Tutoren/innen sind Krankenpfleger/innen, welche an der Landesfachhochschule arbeiten und sich während der Arbeitszeit hauptsächlich den Studierenden widmen können. Praktikumsanleiter/innen sind Krankenpfleger/innen, welche auf der Abteilung/ in Diensten arbeiten und nebenher die Studierenden anlernen. Fachlich- wissenschaftliche Grundlagen, theoretisch-praktische Zusammenhänge  werden an die Studierenden weitergegeben; Gelerntes und Bedeutendes für das Praktikum vor Ort wird aber auch abgefragt. Bevor die Lernenden am Patientenbett und unter Supervision, Tätigkeiten ergreifen, welche in ihrem Kompetenzbereich liegen, müssen sie sich in einem geschützten Rahmen (Labor) üben und über ihre Handlungen eine wissenschaftliche Erklärung abgeben können. Bei einem sog. „Briefing“ oder Lagebesprechung werden die Studierenden von Tutoren/innen über den zukünftigen Praktikumsort aufgeklärt. Während des Praktikums werden die Studierenden immer wieder seitens des  Fachpersonals  aufgemuntert über die erbrachte Pflege zu reflektieren und ihnen erklärt, was gut ausgeführt worden ist und wo es noch Verbesserungen braucht.
Die Zusammenarbeit zwischen Praktikumsreferenten/innen und  den Tutoren/innen ist konstant und nimmt einen sehr hohen Stellenwert bei der gemeinsamen Definition der praktischen Ausbildungsziele vor Ort und der Zwischen- und Endbewertung der praktischen Ausbildung jedes einzelnen Studierenden, ein.

Wo findet die praktische Ausbildung statt?

Das Praktikum findet in akkreditierten Abteilungen/ Diensten der  Gesundheitsbezirke Bozen, Brixen, Bruneck und Meran statt. Beispiele dafür sind:

  • Medizin
  • Chirurgie
  • Gefäß – und Thoraxchirurgie
  • Geriatrie/ Altersheim
  • Gynäkologie/ Geburtshilfe
  • Neurologie
  • Neurochirurgie
  • Intensivbereich
  • Kardiologie
  • Psychiatrie
  • Gastroenterologie
  • Operationssaal
  • Pneumologie etc.

Im ersten Ausbildungsjahr werden die Praktikanten/innen nicht im Nachtdienst eingeplant, ab dem 2. Ausbildungsjahr werden sie mit dem Pflegeteam der akkreditierten Praktikumsorte im Früh- Spät- und Nachtdienst, auch an Sonn- und Feiertagen, eingeplant.
Im dritten Ausbildungsjahr können die Studierenden ein Praktikum in akkreditierten Abteilungen außerhalb der Provinz oder im deutschsprachigen Raum absolvieren. Eine Alternative stellt das Erasmus- Programm dar: es ermöglicht den Studierenden einen Aufenthalt (vor allem ein Praktikum) in verschiedenen Ländern wie Deutschland, Finnland, Spanien, Irland, Portugal und Malta.