Studiengänge

Berufsbild

Das Berufsbild des/der Medizinischen Röntgentechnikers/in wird folgendermaßen definiert:

  1. der/die Medizinische RöntgentechnikerIn ist eine Fachkraft des Gesundheitsdienstes, die im Besitz eines berufsbefähigenden Laureatsdiploms und im Berufsalbum eingetragen ist; er/sie ist für die Handlungen in seinem/ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich und dazu berechtigt, radiologische Untersuchungen und Leistungen durchzuführen.
  2. Der/die Medizinische RöntgentechnikerIn ist die Fachkraft des Gesundheitsdienstes, die, gemäß Gesetz vom 31. Jänner 1983, Nr. 25, dazu befähigt ist, selbstständig oder in Zusammenarbeit mit anderen Sanitätsberufen, auf ärztliche Anordnung alle Maßnahmen auszuüben, die den Gebrauch von sowohl künstlichen als auch natürlichen ionisierenden Strahlenquellen, von thermischen Energien, Ultraschallwellen, Kernmagnetresonanz erfordern, sowie die Maßnahmen zum Strahlenschutz.
  3. Der/die Medizinische RöntgentechnikerIn:

    • beteiligt sich an der Planung und Organisation der Arbeit im Bereich der Struktur, in der er/sie tätig ist, unter Berücksichtigung seines/ihres Zuständigkeitsbereiches;
    • plant und leitet das Erbringen polyvalenter Leistungen in seinem/ihrem Zuständigkeitsbereich in direkter Zusammenarbeit mit dem/der RöntgendiagnostikerIn, dem/der NuklearmedizinerIn, dem/der Strahlentherapeuten/in und dem/der StrahlenphysikerIn, und zwar nach den vorher vom Verantwortlichen der Struktur definierten diagnostischen und therapeutischen Protokollen;
    • ist verantwortlich für die Tätigkeiten in seinem/ihrem Zuständigkeitsbereich, insbesondere die Kontrolle der korrekten Funktionsweise der ihm/ihr anvertrauten Geräte, indem er/sie sich um die Beseitigung kleinerer technischer Störungen kümmert und Überprüfungs- und Kontrollprogramme zur Qualitätsgarantie durchführt, gemäß vorher bestimmten Indikatoren und Standards;
    • übt seine/ihre Tätigkeit in öffentlichen oder privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes aus, als Angestellte/r oder freiberuflich.
  4. Der/die Medizinische RöntgentechnikerIn trägt zur Ausbildung des Hilfspersonals und direkt zur Fortbildung bezüglich des eigenen Berufsprofils und zur Forschung bei.

Mit dem Dekret des Gesundheitsministers wird die ständige Weiterbildung in Bezug auf die spezifischen Bedürfnisse des Nationalen Gesundheitsdienstes geregelt. Das Universitätsdiplom des/der Medizinischen Röntgentechnikers/in, erlangt laut Art. 6, Komma 3, des Legislativdekrets vom 30. Dezember 1992, Nr. 502 und darauf folgende Änderungen, befähigt zur Berufsausübung nach vorheriger Eintragung ins Berufsalbum. Mit dem Dekret des Gesundheitsministers, welches im Einverständnis mit dem Minister der Universität und der wissenschaftlichen und technologischen Forschung erlassen wurde, werden die Diplome und die Zeugnisse ermittelt, die aufgrund der vorhergehenden Regelung erlangt wurden und dem Universitätsdiplom (Art. 3) gleichwertig sind und damit den Zugang zur entsprechenden beruflichen Tätigkeit und zu öffentlichen Ämtern ermöglichen.